WALDORFSCHULE ERFTSTADT

„Aus Steiners anthropologischer Auffassung von der Dreigliedrigkeit des Menschen ergibt sich das Prinzip der gleichberechtigten Förderung der intellektuell-kognitiven („Denken“), der künstlerisch-kreativen („Fühlen“) und der handwerklich-praktischen („Wollen“) Fähigkeiten der Schüler. Dies führt zu einem vergleichsweise großen Angebot an handwerklich-künstlerischen Fächern gegenüber den öffentlichen Schulen, deren Konzeption von Waldorfpädagogen zumeist als einseitig intellektuell-kognitiv kritisiert wird. “ (aus Wikipedia: Waldorfschule) Dieser Kritik möchte ich mich mal anschließen! Ich in jedem Fall habe an der kunstlosen und geschmacklosen Ein- und Ausrichtung meiner Schule schwer zu knabbern gehabt. Architektonisch bedeutete sie das Schwerstmaß an Zumutung in gegossenem Sichtbeton. Wie vergleichsweise beglückt müssen die Kinder dieser Waldorfschule in Erftstadt wohl groß werden und lernen? Zu meiner größten Verwunderung habe ich meine alte Schule nun in der Lernräume-aktuell-Datenbank wiedergefunden. Hier werden Vorzeigeschulen versammelt, die als eine Inspirationsquelle für pädagogische Architektur dienen sollen. Erstaunlich, wie radikal sich manche Dinge ändern.