Motoi Yamamoto _ Salz


Motoi Yamamoto zeichnet mit Salz, das aus einer kleinen Flasche wie Tinte aus einer Feder fliesst.

In labyrinthartigen Gebilden ufert es förmlich auf dem Boden aus. Aneinandergereihte Bläschenformen verbinden sich hier zu größeren Einheiten, zu organisch wirbelnden Strudeln, die an Galaxien oder mikroskopische Einblicke in für das Auge unsichtbare Strukturen erinnern. Salz, das lernt man schnell bei Motoi Yamamoto, bekommt hier eine sehr kosmische, mikro- wie makrokosmische Dimension.

Und so wie der Kosmos vergänglich ist, ist es auch die Kunst von Yamamoto. Sein Publikum fordert er ausdrücklich dazu auf, nach Ende jeder Installation von dem Salz zu nehmen, um es wieder dorthin zu bringen, von wo es gekommen ist: den Gewässern dieser Welt.

In der Kunststation habe ich die Installation und Entstehung in Fotografien dokumentiert.


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